Klimaphänomen im Pazifik mit zerstörerischer Kraft für Mensch und Natur
Rekord-El-Niño mit globalen Auswirkungen
Das Wetterphänomen El-Niño hat weltweite Auswirkungen auf Klimabedingungen. Dieses Jahr werden besonders drastische Folgen erwartet.
Kalifornien wird von Überschwemmungen bedroht und hat bereits den Notstand ausgerufen. In Südamerika verschieben sich Regengebiete bis zur Atacama-Wüste, die normalerweise extrem trocken ist. Im Amazonasgebiet Brasiliens dagegen herrscht teilweise Dürre.
In Indonesien sorgt die Zirkulationsverschiebung für Trockenheit und sorgt für großflächige Wald- und Torfmoorbrände. Vom Aussterben bedrohte Tiere wie Elefanten und Orang-Utans wurden zu Tausenden vertrieben oder getötet.
Indien erwartet einen extrem schwachen Monsun. Die dortige Landwirtschaft bezieht den Großteil der jährlichen Wassermenge aus dem Monsunregen. Ernteausfälle könnten auch im Süden Afrikas eintreffen.
In Europa könnte der Spätwinter außergewöhnlich kalt ausfallen. Der Energiedienstleister British Gas riet Kunden, sich auf einen harten Winter vorzubereiten.