Geflüchtete finanzieren Sozialstaat und Rente erheblich mit
Migration sichert Rente, Pflege und Gesundheit
Migrant:innen in Deutschland leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Sozialsysteme und zahlen jedes Jahr rund 40 Milliarden Euro in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Parallel ist in den letzten zehn Jahren die Zahl der Deutschen im Erwerbsalter um fast 4 Millionen gesunken, weil viele Menschen das Renteneintrittsalter erreichten.
Untersuchungen zeigen, dass jede zugewanderte Person den Staat im Schnitt um 7.100 Euro jährlich entlastet. Grund dafür ist vor allem der jüngere Altersdurchschnitt. Zusätzlich zu den Beitragszahlungen leisten Migrant:innen auch zunehmend wichtige Aufgaben im Pflege- und Gesundheitsbereich. Die initialen Kosten, die durch Migration verursacht werden, müssen daher im Kontext einer dauerhaften Bilanz statt einer Momentaufnahme gesehen werden.